Bilder und Berichte über einige Workshops - Haselnussbogen - Neu im Angebot auch ein Workshop - bau einer Speerschleuder-
Nachdem anfänglich der Workshop - Haselnussbogen - nur für Kinder angeboten war, gibt es diesen auch jetzt für Jugendliche und Erwachsene (Anfänger) - einfacher Haselnussbogen bis ca. 35 lbs. Zugkraft. Anfragen der verschiedensten Gruppen und Schulen waren Anlass für die Programmerweiterung. Zusätzliche Termine sind selbstverständlich nach Absprache möglich.
Haselnussbogen nicht nur für Kinder. Der pimitive Bogen oben im Bild bringt es auf eine Zugkraft von 41 lbs.
Unter der Rubrik " Termine " findet man die Daten zu weiteren Workshops.
Auf dieser Seite zu finden: Eifelmuseum Mayen,Workshop in Kruft, Boppard - Kant Gymnasium, Museum Bislich, "CELTOI"- Keltenfest in Otzenhausen.
Eifelmuseum Mayen Sommer 2010
Erstmals wurde auch ein Bogenbaukurs in den Sommerferien auf der Genovevaburg in zusammenarbeit mit dem Eifelmuseum in Mayen durchgeführt. Eine große Truppe nutze das Angebot und war auch sehr neugierig was da geboten wird. Sehr stolz präsentirten die frisch gebackenen Jäger am Ende des Tages ihre bearbeiteten Pfeile und Bögen. Bei dem abschließenden Bogenschießen wurde dann die Ausrüstung ausgiebig getestet. Eine Beschreibung zum Ablauf eines solchen Workshops kann weiter unten auf dieser Seite nachgelesen werden.

Bei dem erstmaligen Bogenbau Workshop in Mayen war der Bastelraum restlos gefüllt.

Am Ende des Tages wurde natürlich die Ausrüstung auf ihre tauglichkeit getestet.


Die Teilnehmer des ersten Kurses im Eifelmuseum Mayen vor der Burg
Bogenbaukurs in Kruft Oktober 2009
bei dem letzten Bogenbaukurs in diesem Jahr trafen sich die Teilnehmer in der Grillhütte in Kruft. Erstmals wurden auch von mehreren Erwachsenen Haselnussbogen mit einer Zugkraft von 30 - 40 Pfund bearbeitet. Bei den Kindern wurde die Stärke der Bögen jeweils individuell angepasst. Der ablauf des Kurses war in etwa gleich dem Workshop vom Juni 2009 und kann unten nachgelesen werden. Hier noch einige Bilder vom Oktober.


Abschliessendes ölen eines Bogens erhöht die Elastizität. Auch die Pfeile, einer mit Eisenspitze und einer mit Knochenspitze wurden eifrig bemalt.



Steinzeitlicher Workshop für Kinder in Kruft Juni 2009
Kruft: bei dem ersten Bogenbau Workshop in diesem Jahr kamen Kinder aus den verschiedensten Regionen nach Kruft um einen Steinzeitbogen zu bauen. Zu Beginn vermittelten die Kursleiter W. Mehlem und E. Turner einiges zur Geschichte über den Steinzeitbogen (vor ca. 8.500 Jahren) und dessen Gebrauch als tägliche Jagdwaffe. Bei der Herstellung und Bearbeitung der Pfeile bekamen diese auch dann eine richtige Spitze aus Knochen. Ausgiebige Schleifarbeiten an einem Bogenrohling und die Gestaltung des Griffstückes waren dann auch die aufwendigsten Tätigkeiten der jungen Jäger. Selbstverständlich musste die Ausrüstung anschließend auf ihre Jagdtauglichkeit getestet werden. Die Kraft und Dynamik der primitiven Haselnussbögen überraschte dann doch alle Teilnehmer. Eindrucksvoll war auch die zusätzliche Vorführung einer Speerschleuder und das tiefe brummen eines Schwirrholzes. Nach erfolgreicher Jagd stand nun auch noch das grillen der Jagdbeute auf dem Programm. Hierfür musste jedoch zunächst auch Feuer gemacht werden. Zum entfachen eines Feuers kam die Technik des Feuerbohrens zum Einsatz. Jetzt konnten auch Steaks und Würstchen zum Abschluss des Tages gegrillt werden.
Bei dem ersten Workshop 2009 in Kruft kamen Kinder auch aus weiterer Umgebung.
Bild oben: Walter Mehlem präsentiert einen echten Bild oben: die Pfeile erhielten alle eine Wicklung aus Holmegaard - Steinzeitbogen Hanf
Bild oben: ein Pfeil erhielt eine Spitze aus Knochen Bild oben: lochen der Lederstücke für den Griff
Bild oben: Herstellung des Griffstückes aus Leder Bild oben: erster Test der neuen Haselnussbögen
Zum Abschluß des Tages mußte noch ein Feuer entfacht werden um die erlegte Jagdbeute auch zu grillen.
Kant Gymnasium Boppard " Steinzeit Projektwoche" Juni 2009
Kruft/ Boppard: im Rahmen einer „Steinzeit“ Projektwoche des Kant Gymnasium Boppard, bildete ein Bogenbaukurs für Kinder der absolute Höhepunkt. Mit 25 Anmeldungen war auch die maximale Teilnehmerzahl weit überschritten und es musste eine Teilung in zwei Gruppen erfolgen. Zu beginn des Kurses bekamen die Kinder einen Einblick in die Geschichte und Geheimnisse der Steinzeitjäger und ihre Bögen von W. Mehlem vermittelt. Mit der Bearbeitung von zwei Pfeilen begann dann auch das Projekt – „einen Bogen bauen wie in der Steinzeit“. Jeweils ein Pfeil erhielt dann auch eine echte Spitze aus Knochen. Roh vorgefertigte Bögen aus Haselnuss mussten nun intensiv bearbeitet werden. Hoch motiviert gingen die jungen Steinzeitjäger dann auch an das schleifen und ölen der Rohlinge. Eine Ummantelung des Griffstückes aus Leder mit Applikationen aus Knochenperlen als abschließende Arbeiten machten dann aus jedem Bogen ein unverwechselbares Unikat. Voller Spannung ging es dann auch auf das Schulgelände um die Ausrüstung auch zu erproben. Einmal mehr zeigte sich wie schnell doch die Kinder das Bogenschießen erlernen und einen enormen Spaß an der Sache haben. Eine öffentliche Präsentation aller Schülergruppen mit ihren verschiedensten Projekten erfolgte dann auch am letzten Tag der Projektwoche. Die „Steinzeitabteilung“ erlebte in diesem Zusammenhang dann auch einen wahren Besucherandrang. Den sehr interessierten Besuchern konnten Fragen zum Thema Bogenbau und Steinzeit von W. Mehlem und der Archäologin Dr. E. Turner fachgerecht beantwortet werden. Neue Kontakte und Anfragen zum Bogenschießen und Bogenbaukurse bildeten dann einen erfolgreichen Abschluss der Steinzeitwoche und die Krufter Steinzeitjäger werden in Zukunft sicherlich einige male in den Wäldern um Boppard auf die Jagd gehen.
Bild oben: die in der Projektwoche erarbeiteten steinzeitlichen Werkzeuge und Waffen wurden in einer Präsentation am ende der Woche auch den Besucher vorgestellt.
Bilder oben und unten: einige junge Steinzeitjäger mit ihren Haselnussbögen
Bild rechts: unter der Leitung von Claudia und Martin Neurath wurde die steinzeitliche Projektwoche des Kant Gymnasium Boppard erfolgreich durchgeführt. Rechts daneben Elaine Turner und Walter Mehlem.
Steinzeitliche Projektwoche im Museum Bislich
Kruft/ Bislich- Wesel: gerne folgten die Krufter Steinzeitjäger einer Einladung des Museums Bislich an den Niederrhein. Im Rahmen einer steinzeitlichen Projektwoche beteiligte man sich an den verschiedensten Aktionen. In Workshops für Kinder und Jugendliche konnte steinzeitlicher Schmuck aus Muscheln, Knochen und Steinen hergestellt werden. Feuer machen durch aneinander schlagen von Feuerstein und Pyrith erlernten die jungen Teilnehmer ebenfalls. Selbstverständlich stand auch Bogenschießen auf dem Programm. Nach Abschluss eines Bogenbaukurses unter der Leitung von W. Mehlem, konnten dann die neuen Steinzeitjäger ihre Haselnussbögen in einem Turnier ausprobieren. Die Präsentation der Krufter Ausstellung über Pfeil und Bogenbau leitete wieder Dr. E. Turner Hier konnten sich die zahlreichen Besucher ausführlich auch über verschieden steinzeitliche Epochen informieren. Noch vor Abschluss der Steinzeitwoche erhielten die Krufter durch eine überzeugte und begeisterte Museumsleitung eine Einladung auch im nächsten Jahr wieder an den Niederrhein zu kommen.
Bild oben: viele Kinder nutzten die Gelegenheit einen Haselhussbogen zu bearbeiten.
Bild oben: anbringen von Wicklungen an den Pfeilen erster Test mit dem Bogen
Bild oben: ein Turnier wurde ebenfalls ausgerichtet Feuer schlagen konnten die Kinder ebenfalls erlernen
Bild oben: Peter Bruns vom Museum Bislich demonstrierte eindrucksvoll wie ein steinzeitliches Feuer gemacht wird.
Krufter Steinzeitjäger bei den Kelten
Bericht weiter unten
Bild oben: beim aufbau unserer Präsentation auf dem Keltenfest
Bild oben: Martin Neurath & Elaine Turner im Gespräch Bild oben: Ausstellung verschiedener prähistorischer mit Thomas Fritsch von der Veranstaltungsleitung historischer Bögen
Bild oben: Bogenschießen unter der Leitung von M. Neurath Die Ausstellung der Bögen entwickelte sich zum wahren Publikumsmagnet.
Gedult der jungen Teilnehmer bei mehreren Workshops war gefragt bis sie mit ihren neuen Haselnussbögen auf die Jagd gehen konnten.
Krufter Steinzeitjäger bei den Kelten
Kruft/ Nonnweiler- Otzenhausen. Bei einem der größten Keltenfeste in Deutschland war es für uns Krufter ein besonderes Ereignis erstmals an diesem internationalen Event teilnehmen zu können. Hunderte Teilnehmer und Akteure aus dem In- und Ausland gestalteten dieses zweitägige Großereignis im Saarland. Unter der Schirmherrschaft des Saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller wurde durch ihn auch das Keltenfest „CELTOI“ an historischer Stätte – Keltischer Ringwall Otzenhausen- feierlich eröffnet. Unter der Leitung und Organisation von Dr. Thomas Fritsch und Thomas Finkler wurde ganz besonders darauf geachtet das die teilnehmenden Gruppen eine wissenschaftlich fundierte und damit höchst authentische Wiedergabe des steinzeitlichen und keltischen Lebens wiedergeben. Die Präsentationen der Krufter Steinzeitjäger W. Mehlem und Dr. E. Turner wurden zusätzlich noch tatkräftig durch die Familie Neurath (Boppard) unterstützt. Steinbearbeitung, Feuer machen, Knochenarbeiten, Pfeil und Bogenbau waren auch die Hauptmerkmale der Krufter Präsentation. Auf zwei großen Holzgerüsten wurden viele Repliken nachgebauter Bögen ab der Steinzeit dem zahlreichen Publikum auch zum anfassen präsentiert. Viele Fragen interessierter Besucher endeten in kleine Vorträge und nicht selten hatte man schnell zwanzig bis dreißig Zuhörer. Bei dem Bogenschießen wurde auch auf zwei Bahnen geschossen um dem Andrang der Kinder gerecht zu werden. Bei weiteren Darbietungen zwischendurch ertönte dann auch das tiefe Brummen eines Schwirrholzes und da die wenigsten Besucher so etwas noch nicht kannten bildeten sich sofort große Gruppen. Mehrere Workshops Bogenbau für Kinder und Jugendliche fanden unter der Leitung von W. Mehlem statt. Hier wurden Pfeile und Haselnussbögen bearbeitet und anschließend auch auf ihre „Jagdtauglichkeit“ getestet. Noch vor ende des Keltenfestes stand auch schon fest das die Krufter Steizeitjäger bei der nächsten CELTOI 2011 wieder präsent sind.